Sonnencreme

Jeder kennt es: Setzt man sich einige Zeit ungeschützt der Sonne aus, reagiert die Haut mit einem Sonnenbrand. Ohne chemischen, mineralischen oder textilen Schutz dringt die Strahlung ungehindert in die verschiedenen Hautschichten ein. Dort reizen und zerstören die Strahlen Hautzellen, was die Immunabwehr des Körpers auf den Plan ruft: es kommt zu einer Entzündungsreaktion, Botenstoffe wie Serotonin werden freigesetzt, die Blutgefäße erweitern sich. Nach außen hin sichtbar werden diese Vorgänge, wenn sich die Haut rötet und anschwillt, wenn sie juckt und brennt. Besonders empfindlichen Hauttypen sind dem Risiko eines Sonnenbrandes schon nach wenigen Minuten des Sonnenbades ausgesetzt.

Eine nach unseren Vorstellungen “gesunde” Hautfarbe entspricht einer leichten Bräunung. Was jedoch in Nordeuropa als Schönheitsideal gilt, ist anderswo verpönt. In vielen Ländern der Erde gilt eine besonders helle Haut als erstrebenswert und es finden nicht wenige Anstrengungen statt, um dieses Ideal zu erreichen. Aber nicht alle angewendeten Mittel sind der Gesundheit zuträglich – weder hier noch anderswo.

Tipp: Sonnencreme aus Naturkosmetik

Um die Haut zu bräunen, besucht man hierzulande Sonnenstudios, cremt sich mit Bräunungslotions ein oder verbringt idealerweise viele Sonnenstunden im Freien. Weit verbreitet ist das Vorurteil, dass man bei der Verwendung eines Sonnenschutzes nicht braun wird, weshalb viele Menschen zu ungunsten ihrer Gesundheit darauf verzichten. Tatsächlich geht die Bräunung der geschützten Haut langsamer vonstatten. Dafür ist sie vor Verbrennungen geschützt, welche die Haut dauerhaft schädigen und kurzfristig ein unschönes Schuppen zur Folge haben können. Die langsame, geschützte Bräunung wird gleichmäßiger, ausgewogener und zeichnet sich durch eine längere Haltbarkeit aus.

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