Allergene in der Sonnencreme?

Empfindliche Haut reagiert manchmal auch auf den Einsatz der Sonnencreme selbst. Kann man ausschließen, dass es sich um eine Reaktion auf die Strahlung handelt, sollte man das verwendete Sonnenschutzprodukt auf mögliche Allergieauslöser untersuchen.

Für den Sonnenschutz eignen sich dann explizit für Allergiker geeignete Produkte, vor allem Gele, die keine allergieauslösenden Stoffe wie Fette, Emulgatoren, Konservierungsstoffe oder Parfüme enthalten. Die Produkte sind so weit entwickelt, dass sie sich in der Wirkung nicht von herkömmlichen Sonnenschutzprodukten unterscheiden. Sie lassen sich gut verteilen und ziehen leicht ein. Da bei der Verwendung von Gelen auf den Einsatz von Fetten verzichtet wird, kann es lediglich passieren, dass sich die Haut nach dem Auftragen leicht gespannt anfühlt.

Eine Variante einen braunen Teint zu bekommen, ohne eine allergische Reaktion zu provozieren, ist der Einsatz von Selbstbräunern. Sie rufen im Allgemein nur wenige allergische Reaktionen hervor. Trotzdem sind auch hier die Zusatzstoffe zu überprüfen. Zu beachten ist bei ihrer Benutzung, dass sie selbst keinen UV-Schutz bieten. Bei einem Sonnenbad muss man sich also zusätzlich mit einem Sonnenschutzmittel eincremen.

Eine Alternative zu herkömmlichen, sogenannten chemischen Sonnenschutzmitteln können mineralische Mittel sein. Hier wirken Mirkopigmente, welche die Sonnenstrahlen reflektieren, bevor sie auf die Haut treffen. Sie lösen wesentlich seltener Allergien aus, sind allerdings in ihrer Anwendung nicht unumstritten. Eventuell wird der Schweißaustritt behindert oder Hautporen verstopft. Ob die Anwendung sinnvoll ist oder nicht, sollte im Einzelfall überprüft werden.