Regeln für eine gesunde Bräune

Wer braun und gesund aussehen möchte, kann dies mit einem Mindestmaß an Schutz unkompliziert erreichen. Zunächst sollte man die Haut langsam an die Sonne gewöhnen. Das gilt natürlich insbesondere für die sensible Kinderhaut, deren Eigenschutz noch nicht so ausgeprägt ist. Das gilt aber auch für die im Winter blass und angreifbar gewordene Haut von erwachsenen Menschen. Man sollte sich in den ersten Frühjahrssonnenstrahlen mit genauso viel Sorgfalt schützen, wie in der Hitze des Hochsommers. Gerade im Frühjahr wird die Kraft der Sonne häufig unterschätzt und man hat schneller als erwartet einen Sonnenbrand. Damit die Haut gesund und strahlend bleibt, sollte sie schon vor den ersten Kontakten mit der Sonne ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Das ändert sich dann auch bei der hohen Austrocknungsgefahr durch das Sonnenbaden nicht. Die Haut braucht Feuchtigkeit um einer vorzeitigen Hautalterung vorzubeugen.

Eine Eingewöhnungszeit gilt auch für den Urlaub in sonnigen Ländern. Zunächst sollte man Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Hat sich die Haut nach einigen Tagen an die neue Situation gewöhnt, kann man auf einen niedrigeren Lichtschutzfaktor umstellen. Ausgenommen von dieser Möglichkeit sind natürlich Kinder und Menschen, die unter Sonnenallergie leiden.

Am belastendsten für die Haut ist die Mittagssonne. Zu diesem Zeitpunkt ist der Gehalt an UV-Strahlung am höchsten. Auch aus diesem Grund wird der Mittag in südlichen Ländern zu einer ausgiebigen Siesta genutzt, eine Gewohnheit, der sich Urlauber ruhig anpassen können.
Auch schwer erreichbare und oft vernachlässigte Stellen wie der Nacken, der Rücken oder die Ohren sind vor Sonnenbrand nicht gefeit. Vergessen Sie sie nicht! Ein klassisches Beispiel für übersehene Stellen stellen die Fußsohlen dar. Bei einem langen Sonnenbad auf dem Bauch liegend, kann es hier zu schwersten Verbrennungen kommen, die lange in Erinnerung bleiben werden.